Sachwertanlage
Sachwertanlage bezeichnet die Geldanlage in reale, physisch oder funktional greifbare Vermögenswerte. Dazu zählen Immobilien, Infrastruktur, Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Maschinen, Acker-…
Entdecken Sie die Schlüsselbegriffe der ethischen Finanzwelt. Von Riba-freien Prinzipien (Haram, Halal, Zakat) über moderne ESG-Standards bis hin zu Impact Investing – alle Konzepte klar, praxisnah und fundiert erklärt.
Sachwertanlage bezeichnet die Geldanlage in reale, physisch oder funktional greifbare Vermögenswerte. Dazu zählen Immobilien, Infrastruktur, Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Maschinen, Acker-…
Sadaqa bezeichnet freiwillige, zweckgerichtete Unterstützung für andere – materiell oder immateriell –, die ohne Gegenleistung erfolgt. Der Begriff ist kulturell im muslimischen…
Salam ist ein Vorverkaufsvertrag, bei dem der Käufer den vollen Kaufpreis sofort zahlt und der Verkäufer eine klar spezifizierte Ware zu einem…
SARON steht für Swiss Average Rate Overnight. Er ist der maßgebliche CHF-Referenzzinssatz für sehr kurzfristige Geldgeschäfte in der Schweiz und basiert auf…
Die Schufa ist die größte deutsche Wirtschaftsauskunftei. Sie sammelt, speichert und verarbeitet Bonitätsinformationen über Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen, um Vertragspartnern Einschätzungen zur…
Die Schuldenbremse ist eine Fiskalregel, die staatliche Neuverschuldung dauerhaft begrenzt und an Konjunkturzyklen anpasst. In Deutschland ist sie verfassungsrechtlich verankert und verpflichtet…
Eine Schuldenfalle beschreibt eine Situation, in der Verbindlichkeiten schneller wachsen als die Fähigkeit, sie nachhaltig zu bedienen, sodass Betroffene in eine Spirale…
Das Schuldgeldsystem beschreibt eine Geldordnung, in der der weit überwiegende Teil des umlaufenden Geldes durch Kreditvergabe von Geschäftsbanken entsteht. Vergibt eine Bank…
Ein Score ist eine verdichtete Kennzahl, die komplexe Informationen zu einem Unternehmen, Projekt oder Individuum in einem einzigen Wert zusammenfasst. Bekannt sind…
Scoring bezeichnet den Prozess, mit dem aus verschiedenen Datenpunkten eine standardisierte Bewertung abgeleitet wird. Es umfasst die Auswahl relevanter Kriterien, deren Messung,…
SDG steht für Sustainable Development Goals, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Sie wurden 2015 als Herzstück der Agenda 2030 beschlossen…
Shareholder sind Personen oder Institutionen, die Anteile an einem Unternehmen halten und damit Eigentumsrechte besitzen. Sie haben in der Regel Stimmrechte auf…
Sicherheiten sind Vermögenswerte oder vertragliche Zusagen, die Kreditgebende als Absicherung gegen Zahlungsausfälle erhalten. Im Kern mindern Sicherheiten das Ausfallrisiko, indem sie einen…
Ein Smart Contract ist ein Programm, das auf einer Blockchain läuft und vordefinierte Regeln automatisch ausführt, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Er…
Social Impact beschreibt die nachweisbare gesellschaftliche und ökologische Wirkung einer Aktivität, Organisation oder Investition. Es geht nicht nur um Outputs, also produzierte…
Solidarische Finanzierung beschreibt Modelle, in denen Menschen, Organisationen oder Gemeinschaften Kapital gemeinschaftlich bereitstellen und Risiken bewusst teilen. Dabei stehen nicht primär Zinszahlungen…
Die Solidarische Ökonomie beschreibt ein Bündel von Wirtschafts- und Finanzpraktiken, die das Wohl von Menschen und Umwelt über reine Kapitalrendite stellen. Im…
Das Solidaritätsprinzip beschreibt ein Ordnungs- und Finanzierungsprinzip, bei dem eine Gemeinschaft Risiken und Lasten gemeinsam trägt, damit Individuen in Notlagen nicht allein…
Der Sollzins ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz, den Kreditnehmende auf den ausstehenden Kreditbetrag zahlen. Er beschreibt den Preis des geliehenen Geldes pro…
Eine Sondertilgung ist eine außerplanmäßige Rückzahlung eines Kredits zusätzlich zu den regulären Raten. Sie reduziert die Restschuld schneller und senkt dadurch die…
Eine Sozialbank ist ein Finanzinstitut, das primär die soziale und ökologische Wirkung seiner Geschäfte in den Mittelpunkt stellt und die Realwirtschaft unterstützt.…
Soziale Fairness bezeichnet in der Finanzwelt die gerechte Verteilung von Chancen, Risiken, Kosten und Erträgen entlang einer Wertschöpfungskette. Sie umfasst Zugang zu…
Soziale Innovation beschreibt neue Lösungen, die gesellschaftliche Bedürfnisse besser erfüllen als bestehende Praktiken – etwa durch veränderte Rollen, Prozesse, Dienstleistungen, Organisationsformen oder…
Die Soziale Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, die den freien Wettbewerb mit sozialen Ausgleichsmechanismen verbindet. Märkte sollen als Entdeckungsverfahren wirken, aber innerhalb klarer,…
Soziale Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Gemeinschaften, Organisationen und Regionen, Schocks wie wirtschaftliche Krisen, Pandemien oder Klimarisiken gemeinsam zu verkraften, daraus zu…
Soziale Verantwortung beschreibt die Pflicht und die Fähigkeit von Menschen, Unternehmen und Finanzakteuren, ihre Entscheidungen so zu treffen, dass sie die Würde…
Sozialkapital bezeichnet das Netzwerk aus Beziehungen, Vertrauen und geteilten Normen, das Kooperation ermöglicht und kollektives Handeln erleichtert. Es ist kein finanzielles Kapital,…
Sozialunternehmertum bezeichnet unternehmerisches Handeln, das vorrangig auf die Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Probleme ausgerichtet ist und wirtschaftliche Mittel als Werkzeug nutzt. Im…
Ein Sparplan ist eine automatisierte, regelmäßige Investition eines festen Geldbetrags in definierte Anlageziele, zum Beispiel einen Fonds, ETF, Genossenschaftsanteile oder ein Crowdinvesting-Vehikel.…
Spekulation bezeichnet das gezielte Eingehen von Preisrisiken in der Erwartung, aus künftigen Kursbewegungen einen Gewinn zu erzielen, ohne dass ein unmittelbarer Nutzungs-…
Stablecoins sind digitale Token, deren Wert an einen externen Referenzmaßstab gekoppelt ist, typischerweise an Fiatwährungen wie den Euro oder US-Dollar, teilweise auch…
Stakeholder sind alle Personen, Gruppen oder Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens betroffen sind oder diese beeinflussen können. Dazu gehören Kundinnen,…
Ein Start-up ist ein junges, wachstumsorientiertes Unternehmen, das mit begrenzten Ressourcen eine innovative Lösung zur Marktreife bringt. Charakteristisch sind hohe Unsicherheit, iteratives…
Steuergerechtigkeit bezeichnet das Prinzip, dass die Finanzierung des Gemeinwesens fair, transparent und leistungsgerecht verteilt wird. Es umfasst horizontale Gerechtigkeit (Gleiche zahlen gleich)…
Die stille Beteiligung ist eine besondere Form der Unternehmensfinanzierung, bei der sich eine Person oder Institution als stille Gesellschafterin am Handelsgewerbe beteiligt,…
Stundung bezeichnet den vertraglichen Aufschub fälliger Zahlungen. Ein Gläubiger gewährt einem Schuldner mehr Zeit, um eine offene Forderung zu begleichen, ohne die…
Subventionen sind finanzielle Unterstützungen der öffentlichen Hand an Unternehmen, Haushalte oder Sektoren, um gewünschte wirtschaftliche, soziale oder ökologische Ergebnisse zu fördern. Sie…
Sukuk sind Zertifikate, die jeweils einen anteiligen, ungeteilten Eigentumsanspruch verbriefen – an körperlichen Vermögenswerten, an Nutzungsrechten, an Dienstleistungen, an Forderungen oder an…
Ein Swap ist ein Derivatvertrag, in dem zwei Parteien vereinbaren, zu festgelegten Terminen Zahlungsströme auszutauschen. Am bekanntesten sind Zins- und Währungsswaps: Beim…
Systemische Ethik bezeichnet einen Ansatz, der moralische Fragen nicht isoliert an einzelnen Handlungen oder Produkten festmacht, sondern in der Gesamtdynamik von Systemen…
Systemrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Störungen in einem Teil des Finanzsystems auf andere Bereiche übergreifen und so die Funktionsfähigkeit des gesamten Systems…
Wichtiger Hinweis:
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