Geld als Beziehung
Geld als Beziehung versteht Geld nicht nur als neutrale Recheneinheit oder Tauschmittel, sondern als soziales Versprechen: eine verteilte Form von Vertrauen, die…
Entdecken Sie die Schlüsselbegriffe der ethischen Finanzwelt. Von Riba-freien Prinzipien (Haram, Halal, Zakat) über moderne ESG-Standards bis hin zu Impact Investing – alle Konzepte klar, praxisnah und fundiert erklärt.
Geld als Beziehung versteht Geld nicht nur als neutrale Recheneinheit oder Tauschmittel, sondern als soziales Versprechen: eine verteilte Form von Vertrauen, die…
Geld als Mittel beschreibt die Sichtweise, dass Geld in erster Linie ein Werkzeug ist, um reale Ziele zu erreichen: Produkte herzustellen, Dienstleistungen…
Geld als Zweck beschreibt die Haltung, Geld nicht als Werkzeug, sondern als Ziel an sich zu betrachten. Akkumulation, Bilanzsumme und Kursgewinne werden…
Geldpolitik bezeichnet das Handeln von Zentralbanken, um Preisstabilität, stabile Finanzmärkte und ein funktionsfähiges Zahlungssystem zu sichern. Klassisch geschieht das über Steuerung von…
Geldschöpfung bezeichnet den Prozess, durch den neues Geld in einer Volkswirtschaft entsteht. In modernen Wirtschaften erfolgt der überwiegende Teil der Geldschöpfung dezentral…
Geldsystemkritik ist die reflektierte, evidenzbasierte Auseinandersetzung mit Aufbau, Anreizen und Auswirkungen unseres Geld- und Kreditsystems. Sie fragt, wie Geld entsteht, wer über…
Geldumlauf bezeichnet die Bewegung von Geld durch eine Volkswirtschaft: wie oft und wie schnell Bargeld und Buchgeld den Besitzer wechseln, um Güter,…
Ein geldwerter Vorteil ist ein Nutzen, den eine Person erhält, der nicht in bar ausgezahlt wird, aber wirtschaftlich einem Entgelt entspricht. Typisch…
Eine Gemeinschaftsbank ist ein werteorientiertes Kreditinstitut, das sich am Nutzen für Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie die Region ausrichtet, statt primär am…
Gemeinschaftsfinanzierung bezeichnet die Bündelung von Kapital vieler Menschen zur Finanzierung konkreter Vorhaben in der Realwirtschaft. Statt auf klassische Bankkredite und Zinszahlungen zu…
Eine Gemeinschaftsinvestition bezeichnet das bewusste Bereitstellen von Kapital durch eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein klar umrissenes, reales Vorhaben finanzieren und…
Gemeinschaftsvermögen bezeichnet Vermögenswerte, die von einer Gruppe von Menschen gemeinsam gehalten, finanziert, genutzt und verantwortet werden. Dazu zählen materielle Güter wie Gebäude,…
Gemeinwohl bezeichnet den insgesamt geteilten Nutzen, der einer Gesellschaft aus Handlungen, Regeln und Investitionen erwächst. In der Finanzwelt bedeutet das, Kapital so…
Gemeinwohlfinanzierung bezeichnet die Bereitstellung von Kapital mit dem primären Ziel, gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Nutzen zu schaffen und langfristige Resilienz zu fördern.…
Eine Gemeinwohlinvestition ist die zielgerichtete Anlage von Kapital in Projekte, Unternehmen oder Infrastrukturen, die messbaren gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen stiften und zugleich…
Die Gemeinwohlökonomie ist ein werteorientiertes Wirtschaftsmodell, das unternehmerischen Erfolg nicht primär an finanziellen Kennzahlen, sondern an Beiträgen zum Gemeinwohl misst. Im Zentrum…
Eine Genossenschaft ist ein gemeinschaftlich getragenes Unternehmen, das seinen Mitgliedern gehört und von ihnen demokratisch gesteuert wird. Im Zentrum steht nicht die…
Ein Genossenschaftsanteil ist der Mitgliedsbeitrag in Form von Eigenkapital, den wir zeichnen, um Teil einer eingetragenen Genossenschaft zu werden. Mit dem Anteil…
Genossenschaftsfinanzierung bezeichnet die Kapitalbeschaffung und Mittelverwendung in gemeinschaftlich organisierten Unternehmen, in denen Nutzerinnen und Nutzer, Mitarbeitende oder Produzierende zugleich Miteigentümer sind. Im…
Ein Genussschein ist ein rechtlich flexibles Beteiligungsinstrument, das zwischen Eigen- und Fremdkapital steht. Inhaberinnen und Inhaber eines Genussscheins erhalten typischerweise eine erfolgsabhängige…
Gerechter Tausch bezeichnet den freiwilligen Austausch von Gütern, Dienstleistungen oder Zahlungsströmen zu Bedingungen, die für alle Beteiligten nachvollziehbar, verhältnismäßig und frei von…
Gerechtes Einkommen beschreibt eine Vergütung, die Menschen ein würdiges, selbstbestimmtes Leben ermöglicht und in einem fairen Verhältnis zu ihrer Leistung, Verantwortung und…
Gerechtes Wirtschaften beschreibt eine Form des Wirtschaftens, die Wertschöpfung, Risiken und Entscheidungen fair verteilt und dabei ökologische Grenzen sowie soziale Menschenrechte achtet.…
Gewinn- und Verlustbeteiligung bezeichnet Finanzierungs- und Kooperationsmodelle, bei denen alle beteiligten Parteien Erträge und Risiken proportional teilen. Statt eines festen Zinses steht…
Gewinnbeteiligung bezeichnet jede vertragliche oder satzungsmäßige Vereinbarung, bei der mehrere Parteien Erträge aus einer wirtschaftlichen Aktivität nach vorher festgelegten Regeln teilen. Im…
Eine Gewinnkooperation ist eine Finanz- und Arbeitsbeziehung, in der Kapitalgebende und Unternehmende Gewinne nach einem vorher vereinbarten Schlüssel teilen – statt feste…
Gewinnverteilung bezeichnet die strukturierte Aufteilung des erwirtschafteten Überschusses eines Unternehmens nach Abzug aller Kosten, Rückstellungen und Steuern. Sie legt fest, welcher Anteil…
Gharar bezeichnet vermeidbare Unsicherheit über wesentliche Bestandteile eines Vertrags: darüber, was genau geschuldet wird, zu welchem Preis, in welcher Menge, zu welchem…
Globale Gerechtigkeit bezeichnet den Anspruch, Chancen, Ressourcen, Risiken und Lasten weltweit fair zu verteilen und die Würde jedes Menschen unabhängig von Herkunft,…
Der Goldstandard bezeichnet eine Geldordnung, in der die Währung eines Landes durch einen festen Goldpreis definiert ist und die Notenbank zugesagt hat,…
Governance-Ethik bezeichnet die Verbindung von wirksamer Organisationsführung (Governance) mit klaren ethischen Prinzipien wie Verantwortung, Transparenz, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Sie beantwortet die Frage,…
Green Finance bezeichnet Finanzierungen, Investitionen und Dienstleistungen, die messbar zur ökologischen Transformation beitragen und dabei Transparenz, Verantwortlichkeit und reale Wirkung in den…
Greenwashing bezeichnet die Praxis, ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Geldanlage als ökologisch oder nachhaltig darzustellen, ohne dass die zugrunde liegende Leistung…
Gründungskosten sind alle einmaligen und anfänglichen Ausgaben, die anfallen, um ein Unternehmen rechtlich, organisatorisch und operativ startfähig zu machen. Dazu zählen zum…
Der Gründungszuschuss ist eine staatliche Starthilfe in Deutschland, mit der arbeitslose Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit finanzieren können. Zuständig ist die…
Grünes Wachstum beschreibt eine Entwicklungsstrategie, die wirtschaftliches Wohlergehen und Beschäftigung steigert, während Umweltbelastungen sinken und natürliche Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Im Zentrum steht…
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